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Seite B-4-Fallward

Kapitel B

Teil 3

Die archäologische Erforschung der Gräberfelder an der Fallward

Das Gräberfeld an der Fallward

GeschichteÜbersicht

Die Frühgeschichte der Marschbei Wremen

Die Fallward ist eine Dorfwurt.Sie gehört zu den Wurten der ersten Besiedlungsfase. Zum Beispiel wie die Feddersen Wierde.Sie liegt in der Gemarkung von Wremen.Die Fallward liegt etwa 2,5km südöstlich von Wremen und gut 2km südlich der Feddersenwierde.Die Gräberfelder liegen 250m nördlich der Wurt.Sie stammen aus dem 4. und 5. Jahrhundert.

und der Thron aus der Wremer Marsch

Die Fallward-Warft hat einenDurchmesser von ca. 250m, das ist in etwa die Größe wie die der Feddersen-Wierde

Da die Fallward zu der Reihe der Erstbesiedlung der Wurster Marsch gehört kann man davon ausgehen, dass sie zur gleichen Zeit entstand und besiedelt wurde wie die Feddersenwierde

Daraus kann geschlossen werden, dass die Warft vom gleichen Volk besiedelt wurde und die Sozialstruktur sowie die wirtschaftliche Lage und die Sitten und Gebräuche der beiden Warften gleich waren.Man kann davon ausgehen, dass die religiösen Vorstellungen und Bestattungsrieten ebenfalls gleich waren.

Im Gegensatz zu der Feddersenwierde wurde bei der Fallward ein Gräberfeld entdeckt.Die in diesem Gräberfeld entdeckten Bestattungsarten können also auf allen Warfen der "Ersten Besiedlungswelle" angewand worden sein.

Das Gräberfeld

Man kann aus dem Gräberfeld die Sozialstruktur der Siedler, die Handelsbeziehungen, Die Glaubensvorstellungen und Einzelschicksale erkennen.Aus der Bestattungsart lassen sich auch Rückschlüsse auf kulturelle Beziehungen nach Skandinavien erkennen.Die Bestatteten (Leichname) lagen größtenteils in einer schluffigen Kleischicht. Da diese Schicht fast gansjährig Wasser führt und somit nur sehr wenig Sauerstoff an die Leichname und die Bestattungs-Beigaben sowie den Särgen kommem konnte sind alle organischen Teile insbesondere die Teile aus Holz gut erhalten. Die Teile aus Metall dagegen sind durch das Wasser stark abgebaut und nicht mehr gut erhalten.Obwohl die Marsch in den letzten 30 Jahren stark entwässert wurde waren die Holzteile noch reht gut erhalten.

Die Zeit

Das Gräberfeld stammt aus dem 4. und 5. Jahrhundert n.Chr. also aus dem Ende der Römerzeit und dem Ende der ersten Besiedlungsfase der Warften.Im 5. Jahrhundert begann die Übersiedlung der Sachsen und Angeln nach Britanien und zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Warften in Land Wursten aufgegeben. Vermutlich zogen auch ein großteil der Wurster mit nach England.Das bedeutet, dass eine Epoche zu Ende ging. Ein großteil der Bevölkerung wanderte aus und einige Zeit später wanderten neue Siedler nach Land Wursten ein. Sie brachten neue Sitten und Gebräuche mit in das land. .

Das besondere an dem Gräberfeld ist, es wurden sehr gut erhaltene Grabbeigaben aus Holz gefunden. Die Särge waren ebenfalls noch gut erhalten.Holzbeigaben in Gräbern werden nur sehr selten gut erhalten vorgefunden. Da Holz (organische Stoffe) durch Sauerstoff sehr schnell abgebaut (zerstört) wird.In dem Gräberfeld der Fallward verhinderte das feuchte Erdreich die Zersetzung des Holzes. Dadurch konnten eimalige Grabbeigaben aus Holz geborgen werden.Die Grabbeigaben aus Holz sind archäologisch besonders wertvoll und europaweit einmalig

Teil 4

Die ersten Wremer

Da die Fallward-Warft in der Gemarkung von Wremen liegt und dies die erste Besiedlung in der Gemarkung von Wremen war kann man mit etwas gutem Willen sagen die Bewohner der Fallward waren die ersten Wremer Bürger.Wir können also stolz auf diese ersten Wremer Bürger und auf die archäologischen Funde der Ausgrabung sein.

Link zu

www.burg-bederkesa.de

Dieser Abschnitt wurde der Internetseite Burg Bederkesa endnommen

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Die Funde auf dem Gräberfeld

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