Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite  Wremen-Übersicht  Seite A-Ort  Seite A-Ort-2  Kirche und WeihnachtsKrippen  Kirche und WeihnachtsKrippen 2  Kirche und WeihnachtsKrippen 3  Kirche und WeihnachtsKrippen 4  Kirche und WeihnachtsKrippen 5  Seite B Geschichte  Seite B-1 Seite B-2-Geest Seite B-2a Seite B-2b Seite B-2c Seite B-2d Seite B-2e Seite B-2f Seite B-3-Marsch Seite B-3a Seite B-3b Seite B-3c Seite B-3d Seite B-4-Fallward Seite B-4a  Seite C-1-Hafen  Seite C-2  Seite C-3  Seite C-4  Seite D-Schmarren  D-ISchmarren  D-IISchmarren  D-1Schmarren  D-2Schmarren  D-3Schmarren  D-4Schmarren  D-5Schmarren Ahnen-Übersicht Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5  Das-Neueste-Übersicht  Seite 5-Ticker  Seite 5  Seite5a  Seite 5b  Seite 5b1  Seite 5bb 

Seite B-3b

Die archäologische Erforschung der Feddersen Wierde

Wie sah das Land Wursten zur Zeit Christi Geburt aus ?

Als Anhaltspunkt können wir die heutigen Halligen an der Westküste von Schleswig-Holstein nähmen.Aus einem flachen Grasland ragten die Dorfwurten heraus.Der Baumbewuchs war nur spärlich.Im Gegensatz zu Heute gab es einen großen Unterschied. Die Marsch war zwischen Geest und Meer keine einheitliche Fläche.

Die Wurster Marsch war eine Insel die im Osten von einem Brackwasser-Arm der Weser von der Geest getrent wurde.Die eigentliche Marsch wurde von meheren Bächen (Prielen), welche von der Geest kamen, geteilt so dass mehere Inseln entstanden.Im Westen zum Meer hin hatte das Wasser einen Brandungswall aufgeworfen. Hier war der höchste Punkt der Marsch. Auf diesen Wall bauten die ersten Siedler ihre Häuser und Warften und in diesem Bereich konnten sie auch Ackerbau betreiben.Die Landschaft war sehr anfällig gegen Hochwasser (Sturmfluten).

Wer waren die ersten Siedler?

Man kann davon ausgehen, dass in der Wurster Marsch Menschen vom gleichen Volk lebten wie auf der nahen Geest. Vermutlich sind ganze Großfamilien geschloßen von der Geest in die Marsch gezogen. Der Grund war wohl die Überbevölkerung und der Mangel an Acker und Weideland.

Welches Volk lebte nun in dieser Region zwischen Elbe und Weser.Schriftliche Aussagen hierüber machen römische Chronisten .Die Römer bezeichneten die Bewohner zwischen Rhein und Elbe als Chauken. Offenbar bezeichneten sie alle Völker in diesem Gebiet als Chauken. Der Begriff Chauken war mehr ein Sammelbegriff. Erst später wurden andere Namen geläufig wie Friesen und Sachsen.

Die Chauken waren den Römern seit 12 v. Chr. durch Nero Claudius Drusus bekannt. Drusus hatte als Heerführer einen Erkundungsfeldzug in das Gebiet der Chauken, in den Jahren um 10 v. Chr., mitgemacht.Außerdem war er an meheren Kriegszügen der Römer in das Gebiet germanischer Völker beteiligt. Nach seiner Militärzeit war er als Politiker in Rom tätig. Er war der Stiefsohn von Kaiser Augustus und der Vater von Kaiser Tiberius.Die VarusschlachtDie Chauken sollen unter der Führung des Cheruskerfürsten Armenius im Jahre 9 n. Chr. mit gegen die Legionen des Varus gekämpft haben.Die Chauken haben sicherlich eine stattliche Streitmacht gestellt, denn als Trophäe erhielten sie einen Legionsadler.Im Jahre 14 v. Chr. war für einenSommer eine Römische Vexillar-Eiheit (Fahne Standarten-Einheit) unter der Führung von Maenius im Land der Chauken stationiert.

Die Chauken sagten darauf hin dem römischen Befehlshaber der Truppen in Germanien zu Hilfstruppen zu stellen und wurden in die Bundesgenossenschaft Roms aufgenommen.Nach dem friesischen Aufstand 28 n. Chr. schieden sie wieder aus dem Bündnis aus.

Im Jahre 41 n. Chr. wurden die Chauken in einer Schlacht von Gabinius und seinem Heer besiegt.Die Rückgewinnung des letzten Legionsadlers, der seit der Niederlage des Varus bei den Chauken war, war für die Römer offensichtlich so bedeutend, dass Gabenius das führen des Beinamens Cauchius (Chauken) erlaubt wurde.Dies zeugt davon das die Römer die Chauken für einen ernst zu nähmenden Gegner hielten.

Das dieser Sieg keine endgültige Unterwerfung bedeutete, zeigte sich im Jahr 47 n. Chr.. Die Chauken überfielen zusammen mit dem Volk der Cananefaten (Emsland) auf Booten die gallische Küste ( Belgien).Ihre Flotte wurde aber von der Reihnflotte der Römer geschlagen.Ca. 58 n. Chr. überfielen die Chauken das Emsgebiet. Es werden ihnen noch weitere Seeräuberangriffe nachgesagt.

Kapitel B

Die Römer versuchten mit ihrer Flotte von der Nordsee kommend über die Flüße in das Gebiet der Chauken vorzudringen.In den römischen Schriften sind zwei Angriffe aufgeführt.Bei dem ersten Angriff geriet die Flotte in eine mißliche Lage.Bei einsetzender Ebbe liefen die Schiffe auf Grund und fielen trocken.Nur durch die Hilfe ihrer Friesischen Hilfstruppen konnten sie die Chauken abwehren.Der 2. Einsatz der Flotte erfolgte mehr als Landeoperation (Truppentransport). Von der Nordsee kommend fuhren sie in die Weser ein. Aber auch diesesmal war die Operation nur teilweise erfolgreich. Die Weser führte zu wenig Wasser. Da die Schiffe durch den Transport der Landungstruppen zu viel Tiefgang hatten waren die Römer gezwungen die Truppen (Soldaten) früher als vorgesehen abzusetzen. Sie konnten strategisch nicht voll wirksam werden.Weitere Marieneoperationen sind nicht bekannt.Offenbar erkannten die Römer, dass das Gelände an der Nordseeküste für die römische Art von Kriegsführung nicht geeignet war.Wattenmeer, sumpfige Marsch, Moore und von Süpfen und Auwäldern gesäumte Flüsse waren für die Römer kein Gelände für ihre Art in Großverbänden Krieg zu führen.

Seekrieg

Die Chauken

Die Feddersenwierde wer waren die erstenSiedler

Sachsen

Seit dem 3.Jahrhundert bildete sich aus den Stämmen der Chauken, Angrivarier und den Cheruskern der Stammesverband der Sachsen Bis vor einigen Jahren war man der Auffassung die Sachsen seien von Schleswig Holstein kommend in das heutige Niedersachsen eingewandert. Aber für diese Theori konnten keine Beweise gefunden werden.Der Name Sachsen kommt von dem Wort Sax und bedeutet Hiebmesser.Als erstes werden die Sachsen von Ptolemäus im Jahr 285 n. Chr. genannt. Die Sachsen traten offenbar um das Jahr 300 verstärkt als Seeräuber auf, so das die Römer an der gallischen und britischen Küste Millitärlager und Flottenstützpunkte errichteten. Diese Wehranlagen wurdenLitus Saxonicum genannt.

Seit dem Jahr 440 wurden Sachsen auf der Britischen Insel sesshaft. Zuerst wurden sie als Söldner von Britischen Kleinkönigen angeworben, später eroberten sie große Teile des heutigen England und siedelten sich an. Noch heute zeugen in England Namen von dieser Landnahme. Es sind die Namen Sussex, Essex und Wessex.

Seite

Kriegshandlungen

Teil 3

England

Da im 5. Jahrhundert Die Besiedlung der Feddersen Wierde abbrach wird angenommen, dass die Bewohner nach England übersiedelten .

Von der Feddersen Wierde nach England

Seite

GeschichteÜbersicht

Die Frühgeschichte der Marsch bei Wremen

Die Feddersenwierde

Feddersenwierde wie lebten die ersten Siedler

auf die Seite

zurück auf die Seite