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Seite B-3a

Die archäologische Erforschung der Feddersen Wierde

Die unbebaute Dorfwurt Feddersen Wierde wurde ab 1954 durch Bohrungen erkundet. Danach wurden Ausgrabungen durchgeführt. Hier wurde zum ersten mal ein vollständiges Dorf, welches um Christie Geburt herum bestand, ausgegraben.Genauer gesagt es wurden Häuserreste (Holzpfosten) die sich im Kleiboden erhalten hatten freigelegt.Die Feddersen Wierde wurde bald bei den Fachleuten bekannt als das "Troja des Norden".

Auf der Wurt konnten durch die Ausgrabungen 8 Besiedlungshorizonte festgestellt werden. Das bedeutet die Wurt wurde mindistens 7 mal erhöht.Die ersten Häuser wurden auf einem Brandungswall errichtet, dieser lag auf +0,50m über NN. Die gesamte Höhe der Warft betrug am Ende +4,00m über NN. An den Rändern betrug die Höhe +4,50m über NN.In der gleichen Art sind noch heute die Warften auf den Halligen an der nordfriesischen Küste erbaut.

Der erste Besiedlungshorizont wird in die Zeit von 100 v.Chr. bis 50 n.Chr. datiert. Offenbar stieg der Wasserpegel der Nordsee, insbesonders bei Sturmfluten um 50 n.Chr. Um 100 n.Chr.bauten die Bewohner die ersten Warften. Zuerst als Einzelwurten für jedes Gehöft, später als Dorfwurt. Die Höhe der ersten Wurten betrug nur etwa 1,00m.

Die Feddersenwierde

Da der Pegel der Nordsee in den folgenden Jahrhunderten immer mehr stieg erhöhten die Bewohner ihre Warft bis auf 4,50m über NN.

Die Feddersenwierde lag direkt an einem größeren Priel (Ein Bach der von der Geest kam). Dieser Priel war ein Verbindungweg, einmal zur Nordsee und zweitens zur Geest. Der Priel war der ideale Verkehrsweg denn Wege oder Straßen gab es zu der Zeit in der Marsch nicht.Auf der Warft konnte ein Anlegeplatz für ein Schiff freigelegt werden. Die Bewohner der Feddersenwierde betrieben neben der Landwirtschaft, vermutlich mit ihren Schiffen, handel.

Die Feddersenwierde hat einen Durchmesser von 200m und bedeckt etwa eine Fläche von 4 ha. Für den Bau der Warft wurden ca.150.000 m³ Material (Kleiboden und Mist) verwendet.Als nutzbares Land standen im Umfeld der Warft ca. 260 bis 290 ha zur Verfügung.Von diesem Land waren 40 bis 50 ha als Ackerland für den Anbau von Getreide und anderen Feldpflanzen geeignet. Auf dem Weideland wurden bis zu 450 Rinder gehalten.

Teil3

Bewohnt war die Warft vom 1. Jahrhundert v.Chr. bis in das 5. Jahrhundert n.Chr.Das heist die Wurt wurde während der Völkerwanderungszeit verlassen.Sporadisch war sie dann im frühen Mittelalter bewohnt.Erst mit der Besiedlung durch die Friesen wurde die Wurt wieder besiedelt. Da aber die obere Besiedlungsschicht durch die Beackerung zerstört wurde kann eine genaue Angabe der Neubesiedlung nicht mehr festgestellt werden.

Kapitel B

Auf dem ersten Besiedlungshorizont wurden 5 bäuerliche Betriebe freigelegt. Mit derVergrößerung und Erhöhung der Warft stieg die Zahl der bäuerlichen Betriebe auf 23 an.In den oberen Besiedlungshorizoten nahm die Zahl der bäuerlichen Betriebe ab, an ihre Stelle traten Handwerkliche Betriebe.

In der untersten Besiedlungsschicht waren alle Gehöfte gleich groß.In den folgenden Besiedlungshorizonten bildete sich ein größeres Gehöft heraus und ein Versammlungs oder Gotteshaus. Desweiteren endstanden kleinere Handwerkerhäuser ohne Viehstallungen.

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Die Größe

Siedlungsschichten

Die erste Besiedlung

Bewohnt

GeschichteÜbersicht

Die Frühgeschichte der Marsch bei Wremen

Feddersenwierdewer waren die ersten Siedler

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Quellennachweissiehe Seite B-3die Frühgeschichte der Marsch

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